An der Stelle des Mordes …

legte der Verein DasAndereBayern einen Kranz nieder, und schilderte die Geschichte der Ermordung von Kurt Eisner:

Julia Killet vom Kurt Eisner-Verein trug den Bericht von Felix Fechenbach vor:

Auf dem Weg vom Außenministerium, das damals am Promenadenplatz war, ging Eisner mit seinem Sekretär Felix Fechenbach und Minister Unterleitner zum Landtag in der Prannerstrasse, um seinen Rücktritt zu erklären. Plötzlich fielen Schüsse von hinten: Anton Arco war aus einem Eingang getreten und schoss Eisner von hinten in den Kopf.

Eisner hatte dem Rat widersprochen, durch den Bayrischen Hof in den Landtag zu gehen.

Konstantin Wecker las die Rede von Heinrich Mann bei der Gedenkveranstaltung für Kurt Eisner mit der Gegenüberstellung von autoritärem Militarismus und Monarchie und den idealistischen Plänen einer neuen Republik mit dem markanten Satz „Die hundert Tage der Regierung Eisner haben mehr Freuden und Ideen gebracht als die 50 Jahre vorher“.

Auf youtube wird es in den nächsten Tagen sicher einen Film mit der Musik von Michaela Dietl und dem Transparent am Kurt-Eisner-Platz geben, dessen Umbenennung seit Jahren gegen die Argumente der Verwaltung gefordert wird.

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2 Gedanken zu “An der Stelle des Mordes …

    1. Eher nicht. Bis da hin haben hoffentlich ein paar Verantwortliche begriffen, dass es keinen Sinn macht, sich um die Geschichte mit alten Behauptungen und Lügen herum zu mogeln … Entweder die SPD begreift ihre Rolle, oder wir brauchen sie nicht mehr.

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