vergiftetes Erbe

München hat seltsame Formen der Erinnerung, und die Verweigerung der Stolpersteine auf öffentlichem Grund, nun vielleicht gelegentlich durch „Münchner Gedenk-Stelen“ vertreten, war so unsinnig wie die Diffamierung der 100-jährigen Internationalen Liga für Frieden und Frauenrechte …

die Unfähigkeit zu Trauern* trägt die Blüten der Verweigerung:

Schrille Töne der Leugnung, Vermischung von Unterstellungen, Verdächtigungen und Vorwürfen, Anti-Semitismus den jüdischen Kritikern und der Friedensbewegung, den Palästinensern und ihren Unterstützenden unterstellt, und immer in der NAZI-Haltung:

Ganz oder gar nicht!

 Ihr oder Wir!

Als gäbe es nichts Gemeinsames in der Menschheit, nur religiösen Fanatismus und Rassismus:

)* „Mit dem Essayband „Die Unfähigkeit zu trauern” legten Alexander und Margarete Mitscherlich 1967 einen Schlüsseltext für die „Bewältigung” der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik vor.[1]“

Der Postfaschismus der 1950er und 1960er Jahre brachte „eine „auffallende Gefühlsstarre” der Deutschen, „die sich in unserem gesamten politischen und sozialen Organismus bemerkbar macht” (S. 38, S. 17)“

Erst der Aufbruch der Studentischen Proteste, in der Öffentlichkeit damals massiv nieder gemacht, brachte mit den amerikanischen Vorbildern des SDS gegen den Vietnamkrieg, der neuen Gewaltfreien Methoden der Friedensbewegung, einen neuen Schwung, den die Bewegung für den Kampf gegen die Wiederbewaffnung und die Notstandsgesetze verloren hatten:

Mit Toten wie Philipp Müller aus Aubing, von der Polizei in Essen erschossen, mit Gefängnis für Leute, die mit dem „Feind im Osten, der DDR kooperierten und damit „Landesverrat“ begingen, während Himmlers Tochter im BND versteckt wurde, und für die NPD arbeitete.


Vergiftetes Erbe – Mein Großvater wurde zum Juden und ich zur Antisemitin erklärt.
von Linda Benedikt

Eine Enkelin des Moderators Robert Lembke — „Was bin ich?“ — erzählt, wie ihr Großvater, der jüdische Wurzeln hatte, im Nachkriegsdeutschland Karriere machte. Und wie sie selbst ihren Journalistenberuf niederlegen musste. Der Grund: Wegen Kritik an der israelischen Besatzungspolitik wurde ihr „Antisemitismus“ vorgeworfen.

Weiter lesen www.rubikon.news/artikel/vergiftetes-erbe

Justiz im Postfaschismus: Lehrstück in München

Aufrüstung wie vor 100 Jahren: Begeisterung!

 

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